Kaufnebenkosten-Rechner › Hessen
Kaufnebenkosten in Hessen berechnen
In Hessen beträgt die Grunderwerbsteuer 6 % des Kaufpreises (gültig seit 2014). Bei einem Kaufpreis von 300.000 € sind das 18.000 € allein an Grunderwerbsteuer – dazu kommen Notar & Grundbuch und ggf. die Maklerprovision.
Hessen fördert den erstmaligen Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums mit dem sogenannten Hessengeld. Der Zuschuss orientiert sich an der gezahlten Grunderwerbsteuer und kann durch Zuschläge pro Kind steigen. Er mindert die effektive Steuerlast beim ersten Eigenheim spürbar. Voraussetzungen und Höhe regelt die jeweils aktuelle Förderrichtlinie des Landes.
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⚠ Alle Angaben sind unverbindliche Näherungswerte (Stand 2026) und ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Notar- und Grundbuchkosten hängen vom Einzelfall ab.
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Kaufnebenkosten in Hessen im Detail
Beim Immobilienkauf in Hessen kommen zum Kaufpreis die Kaufnebenkosten hinzu. Größter Posten ist die Grunderwerbsteuer von 6 % (gültig seit 2014). Dazu kommen die Notar- und Grundbuchkosten nach GNotKG (etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises) sowie – bei Maklereinsatz – die Maklerprovision mit einem Käuferanteil von rund 2,975 %. Der Rechner oben ist bereits auf Hessen eingestellt.
Häufige Fragen zu Kaufnebenkosten in Hessen
- Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Hessen?
- In Hessen beträgt die Grunderwerbsteuer 6 % des Kaufpreises (gültig seit 2014). Bei einem Kaufpreis von 300.000 € sind das 18.000 € Grunderwerbsteuer.
- Was kosten Notar und Grundbuch in Hessen?
- Notar- und Grundbuchkosten richten sich nach dem GNotKG und sind bundesweit gleich geregelt; sie hängen von Kaufpreis und Darlehen ab. Beispiel für Hessen: Bei 300.000 € Kaufpreis und 240.000 € Darlehen rund 4.427 € – etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises. Auf die Notarkosten kommen 19 % Umsatzsteuer, die Grundbuchgebühren sind umsatzsteuerfrei.
- Wer zahlt die Maklerprovision in Hessen?
- Beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern wird die Maklerprovision seit dem Bestellerprinzip (§ 656c BGB) in der Regel hälftig geteilt. Der Käuferanteil beträgt in Hessen marktüblich 2,975 % inkl. MwSt. Bei 300.000 € sind das 8.925 €.
- Wie hoch sind die gesamten Kaufnebenkosten in Hessen?
- Bei einem Kaufpreis von 300.000 € mit Finanzierung und Makler liegen die Kaufnebenkosten in Hessen bei rund 31.352 € – etwa 10,5 % des Kaufpreises. Ohne Makler entsprechend weniger.
- Was ist das Hessengeld?
- Das Hessengeld ist ein Landeszuschuss in Hessen für Menschen, die erstmals selbstgenutztes Wohneigentum erwerben. Er orientiert sich an der Grunderwerbsteuer und kann durch Kinderzuschläge steigen. Details und Antragsvoraussetzungen regelt die aktuelle Förderrichtlinie des Landes.
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