Kaufnebenkosten-Rechner › Hamburg
Grunderwerbsteuer und Kaufnebenkosten in Hamburg
In Hamburg beträgt die Grunderwerbsteuer 5,5 % des Kaufpreises (gültig seit 2023). Bei einem Kaufpreis von 600.000 € sind das 33.000 € allein an Grunderwerbsteuer – dazu kommen Notar & Grundbuch und ggf. die Maklerprovision. Hamburg liegt mit 5,5 % im oberen Mittelfeld – durch das hohe Preisniveau summieren sich die Nebenkosten dennoch auf mehrere zehntausend Euro.
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⚠ Alle Angaben sind unverbindliche Näherungswerte (Stand 2026) und ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Notar- und Grundbuchkosten hängen vom Einzelfall ab.
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Kaufnebenkosten in Hamburg im Detail
Beim Immobilienkauf in Hamburg kommen zum Kaufpreis die Kaufnebenkosten hinzu. Größter Posten ist die Grunderwerbsteuer von 5,5 % (gültig seit 2023). Dazu kommen die Notar- und Grundbuchkosten nach GNotKG (etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises) sowie – bei Maklereinsatz – die Maklerprovision mit einem Käuferanteil von rund 3,125 %. Der Rechner oben ist bereits auf Hamburg eingestellt.
Grunderwerbsteuer in Hamburg: Entwicklung und Besonderheiten
Hamburg hielt seinen Satz von 4,5 % seit 2009 lange stabil, erhöhte dann aber zum 1. Januar 2023 auf 5,5 %. Damit rückte die Hansestadt vom unteren ins obere Mittelfeld der Bundesländer.
Das Hamburger Preisniveau gehört zu den höchsten Deutschlands – von den Elbvororten bis zu den Alsterlagen. Bei einem Kaufpreis von 600.000 € fallen allein 33.000 € Grunderwerbsteuer an; mit Notar, Grundbuch und Maklerprovision liegen die gesamten Kaufnebenkosten dann deutlich über 60.000 €.
Eine Hamburger Besonderheit ist die Courtage-Tradition: Üblich waren hier lange 6,25 % Gesamtprovision, sodass der hälftige Käuferanteil heute marktüblich 3,125 % beträgt – etwas weniger als die in den meisten Flächenländern verbreiteten 3,57 %.
Häufige Fragen zu Kaufnebenkosten in Hamburg
- Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Hamburg?
- In Hamburg beträgt die Grunderwerbsteuer 5,5 % des Kaufpreises (gültig seit 2023). Bei einem Kaufpreis von 600.000 € sind das 33.000 € Grunderwerbsteuer.
- Was kosten Notar und Grundbuch in Hamburg?
- Notar- und Grundbuchkosten richten sich nach dem GNotKG und sind bundesweit gleich geregelt; sie hängen von Kaufpreis und Darlehen ab. Beispiel für Hamburg: Bei 600.000 € Kaufpreis und 480.000 € Darlehen rund 7.635 € – etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises. Auf die Notarkosten kommen 19 % Umsatzsteuer, die Grundbuchgebühren sind umsatzsteuerfrei.
- Wer zahlt die Maklerprovision in Hamburg?
- Beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern wird die Maklerprovision seit dem Bestellerprinzip (§ 656c BGB) in der Regel hälftig geteilt. Der Käuferanteil beträgt in Hamburg marktüblich 3,125 % inkl. MwSt. Bei 600.000 € sind das 18.750 €.
- Wie hoch sind die gesamten Kaufnebenkosten in Hamburg?
- Bei einem Kaufpreis von 600.000 € mit Finanzierung und Makler liegen die Kaufnebenkosten in Hamburg bei rund 59.385 € – etwa 9,9 % des Kaufpreises. Ohne Makler entsprechend weniger.
- Kann ich die Kaufnebenkosten in Hamburg mitfinanzieren?
- Die meisten Banken finanzieren die Kaufnebenkosten nicht mit – sie sollten aus Eigenkapital getragen werden. Als Faustregel sollte das Eigenkapital mindestens die Kaufnebenkosten abdecken.
- Warum hat Hamburg die Grunderwerbsteuer 2023 erhöht?
- Nach 14 Jahren Stabilität hob Hamburg den Satz zum 1. Januar 2023 von 4,5 % auf 5,5 % an, vor allem zur Stärkung des Landeshaushalts. Für Kaufverträge seit 2023 gilt der neue Satz.
- Wie hoch ist die übliche Maklerprovision in Hamburg?
- Marktüblich sind insgesamt 6,25 % inkl. MwSt., die seit dem Bestellerprinzip in der Regel hälftig geteilt werden – der Käufer zahlt also 3,125 %. Das ist etwas günstiger als die in vielen anderen Ländern üblichen 3,57 %.
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