Kaufnebenkosten-Rechner › Berlin
Grunderwerbsteuer und Kaufnebenkosten in Berlin
In Berlin beträgt die Grunderwerbsteuer 6 % des Kaufpreises (gültig seit 2014). Bei einem Kaufpreis von 450.000 € sind das 27.000 € allein an Grunderwerbsteuer – dazu kommen Notar & Grundbuch und ggf. die Maklerprovision. Berlin gehört mit 6,0 % zur oberen Gruppe, bleibt aber knapp unter den Spitzensätzen von 6,5 %.
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⚠ Alle Angaben sind unverbindliche Näherungswerte (Stand 2026) und ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Notar- und Grundbuchkosten hängen vom Einzelfall ab.
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Kaufnebenkosten in Berlin im Detail
Beim Immobilienkauf in Berlin kommen zum Kaufpreis die Kaufnebenkosten hinzu. Größter Posten ist die Grunderwerbsteuer von 6 % (gültig seit 2014). Dazu kommen die Notar- und Grundbuchkosten nach GNotKG (etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises) sowie – bei Maklereinsatz – die Maklerprovision mit einem Käuferanteil von rund 3,57 %. Der Rechner oben ist bereits auf Berlin eingestellt.
Grunderwerbsteuer in Berlin: Entwicklung und Besonderheiten
Berlin war 2007 das erste Bundesland, das von der neuen Satzhoheit nach der Föderalismusreform Gebrauch machte, und hob die Grunderwerbsteuer zum 1. Januar 2007 auf 4,5 % an. Es folgten zwei weitere Stufen: 5,0 % ab April 2012 und der heutige Satz von 6,0 % seit dem 1. Januar 2014.
Der Berliner Kaufmarkt wird von Eigentumswohnungen dominiert, die Lagespreizung innerhalb des Stadtgebiets ist enorm. Bei einem Kaufpreis von 450.000 € fallen 27.000 € Grunderwerbsteuer an – zusammen mit Notar, Grundbuch und hälftiger Maklerprovision summieren sich die Nebenkosten schnell auf über 10 % des Kaufpreises.
Kurios für Pendler: Wer statt in Berlin im Brandenburger Umland kauft, zahlt mit 6,5 % sogar einen höheren Steuersatz als in der Stadt – einer der wenigen Fälle, in denen das Umland steuerlich teurer ist als die Metropole.
Häufige Fragen zu Kaufnebenkosten in Berlin
- Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Berlin?
- In Berlin beträgt die Grunderwerbsteuer 6 % des Kaufpreises (gültig seit 2014). Bei einem Kaufpreis von 450.000 € sind das 27.000 € Grunderwerbsteuer.
- Was kosten Notar und Grundbuch in Berlin?
- Notar- und Grundbuchkosten richten sich nach dem GNotKG und sind bundesweit gleich geregelt; sie hängen von Kaufpreis und Darlehen ab. Beispiel für Berlin: Bei 450.000 € Kaufpreis und 360.000 € Darlehen rund 6.132 € – etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises. Auf die Notarkosten kommen 19 % Umsatzsteuer, die Grundbuchgebühren sind umsatzsteuerfrei.
- Wer zahlt die Maklerprovision in Berlin?
- Beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern wird die Maklerprovision seit dem Bestellerprinzip (§ 656c BGB) in der Regel hälftig geteilt. Der Käuferanteil beträgt in Berlin marktüblich 3,57 % inkl. MwSt. Bei 450.000 € sind das 16.065 €.
- Wie hoch sind die gesamten Kaufnebenkosten in Berlin?
- Bei einem Kaufpreis von 450.000 € mit Finanzierung und Makler liegen die Kaufnebenkosten in Berlin bei rund 49.197 € – etwa 10,9 % des Kaufpreises. Ohne Makler entsprechend weniger.
- Kann ich die Kaufnebenkosten in Berlin mitfinanzieren?
- Die meisten Banken finanzieren die Kaufnebenkosten nicht mit – sie sollten aus Eigenkapital getragen werden. Als Faustregel sollte das Eigenkapital mindestens die Kaufnebenkosten abdecken.
- Ist die Grunderwerbsteuer in Berlin höher als in Brandenburg?
- Nein, umgekehrt: Berlin verlangt 6,0 %, Brandenburg 6,5 %. Wer ins Umland zieht, zahlt beim Kauf also einen halben Prozentpunkt mehr Grunderwerbsteuer als in der Stadt.
- Seit wann gelten 6,0 % in Berlin?
- Seit dem 1. Januar 2014. Berlin hat in drei Stufen erhöht: 4,5 % ab 2007, 5,0 % ab April 2012 und 6,0 % seit 2014.
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