Kaufnebenkosten-Rechner › Schleswig-Holstein
Grunderwerbsteuer und Kaufnebenkosten in Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein beträgt die Grunderwerbsteuer 6,5 % des Kaufpreises (gültig seit 2014). Bei einem Kaufpreis von 400.000 € sind das 26.000 € allein an Grunderwerbsteuer – dazu kommen Notar & Grundbuch und ggf. die Maklerprovision. Schleswig-Holstein verlangt bereits seit 2014 den Höchstsatz von 6,5 % – länger als jedes andere Bundesland.
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⚠ Alle Angaben sind unverbindliche Näherungswerte (Stand 2026) und ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Notar- und Grundbuchkosten hängen vom Einzelfall ab.
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Kaufnebenkosten in Schleswig-Holstein im Detail
Beim Immobilienkauf in Schleswig-Holstein kommen zum Kaufpreis die Kaufnebenkosten hinzu. Größter Posten ist die Grunderwerbsteuer von 6,5 % (gültig seit 2014). Dazu kommen die Notar- und Grundbuchkosten nach GNotKG (etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises) sowie – bei Maklereinsatz – die Maklerprovision mit einem Käuferanteil von rund 3,57 %. Der Rechner oben ist bereits auf Schleswig-Holstein eingestellt.
Grunderwerbsteuer in Schleswig-Holstein: Entwicklung und Besonderheiten
Schleswig-Holstein war Vorreiter beim Höchstsatz: Nach der Erhöhung von 3,5 % auf 5,0 % im Jahr 2012 folgte schon zum 1. Januar 2014 der Schritt auf 6,5 % – früher als in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und dem Saarland.
Teuer sind vor allem der Hamburger Rand und die Küstenlagen an Nord- und Ostsee, wo die Nachfrage nach Ferien- und Altersruhesitzen die Preise treibt. Beim Beispielpreis von 400.000 € fallen 26.000 € Grunderwerbsteuer an – mit Notar, Grundbuch und Makler übersteigen die Nebenkosten schnell 45.000 €.
Für Pendler im Hamburger Umland lohnt der Blick über die Landesgrenze: Hamburg selbst verlangt 5,5 %, Niedersachsen sogar nur 5,0 %. Beim selben Kaufpreis von 400.000 € macht das gegenüber Hamburg 4.000 € und gegenüber Niedersachsen 6.000 € Unterschied.
Häufige Fragen zu Kaufnebenkosten in Schleswig-Holstein
- Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Schleswig-Holstein?
- In Schleswig-Holstein beträgt die Grunderwerbsteuer 6,5 % des Kaufpreises (gültig seit 2014). Bei einem Kaufpreis von 400.000 € sind das 26.000 € Grunderwerbsteuer.
- Was kosten Notar und Grundbuch in Schleswig-Holstein?
- Notar- und Grundbuchkosten richten sich nach dem GNotKG und sind bundesweit gleich geregelt; sie hängen von Kaufpreis und Darlehen ab. Beispiel für Schleswig-Holstein: Bei 400.000 € Kaufpreis und 320.000 € Darlehen rund 5.406 € – etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises. Auf die Notarkosten kommen 19 % Umsatzsteuer, die Grundbuchgebühren sind umsatzsteuerfrei.
- Wer zahlt die Maklerprovision in Schleswig-Holstein?
- Beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern wird die Maklerprovision seit dem Bestellerprinzip (§ 656c BGB) in der Regel hälftig geteilt. Der Käuferanteil beträgt in Schleswig-Holstein marktüblich 3,57 % inkl. MwSt. Bei 400.000 € sind das 14.280 €.
- Wie hoch sind die gesamten Kaufnebenkosten in Schleswig-Holstein?
- Bei einem Kaufpreis von 400.000 € mit Finanzierung und Makler liegen die Kaufnebenkosten in Schleswig-Holstein bei rund 45.686 € – etwa 11,4 % des Kaufpreises. Ohne Makler entsprechend weniger.
- Kann ich die Kaufnebenkosten in Schleswig-Holstein mitfinanzieren?
- Die meisten Banken finanzieren die Kaufnebenkosten nicht mit – sie sollten aus Eigenkapital getragen werden. Als Faustregel sollte das Eigenkapital mindestens die Kaufnebenkosten abdecken.
- Seit wann verlangt Schleswig-Holstein 6,5 %?
- Seit dem 1. Januar 2014 – als erstes Bundesland überhaupt. Davor galten ab 2012 5,0 %.
- Lohnt sich der Steuervergleich mit Hamburg und Niedersachsen?
- Ja: Hamburg verlangt 5,5 %, Niedersachsen 5,0 %, Schleswig-Holstein 6,5 %. Bei 400.000 € Kaufpreis spart man in Hamburg 4.000 € und in Niedersachsen 6.000 € gegenüber Schleswig-Holstein.
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