Kaufnebenkosten-Rechner › Rheinland-Pfalz
Grunderwerbsteuer und Kaufnebenkosten in Rheinland-Pfalz
In Rheinland-Pfalz beträgt die Grunderwerbsteuer 5 % des Kaufpreises (gültig seit 2012). Bei einem Kaufpreis von 330.000 € sind das 16.500 € allein an Grunderwerbsteuer – dazu kommen Notar & Grundbuch und ggf. die Maklerprovision. Rheinland-Pfalz hält seit März 2012 konstant 5,0 % – einer der stabilsten Sätze bundesweit.
1 · Lage wählen
Adresse suchen oder auf die Karte klicken – der Bodenrichtwert für die Lage wird geladen. Das Bundesland ist auf Rheinland-Pfalz vorbelegt.
2 · Angaben zum Kauf
3 · Ergebnis
Anzeige
Baufinanzierung vergleichenKaufnebenkosten aus Eigenkapital, den Kaufpreis finanzieren – Konditionen kostenlos vergleichen.
⚠ Alle Angaben sind unverbindliche Näherungswerte (Stand 2026) und ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Notar- und Grundbuchkosten hängen vom Einzelfall ab.
Anzeige
Kaufnebenkosten in Rheinland-Pfalz im Detail
Beim Immobilienkauf in Rheinland-Pfalz kommen zum Kaufpreis die Kaufnebenkosten hinzu. Größter Posten ist die Grunderwerbsteuer von 5 % (gültig seit 2012). Dazu kommen die Notar- und Grundbuchkosten nach GNotKG (etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises) sowie – bei Maklereinsatz – die Maklerprovision mit einem Käuferanteil von rund 3,57 %. Der Rechner oben ist bereits auf Rheinland-Pfalz eingestellt.
Grunderwerbsteuer in Rheinland-Pfalz: Entwicklung und Besonderheiten
Rheinland-Pfalz hat nur ein einziges Mal erhöht: zum 1. März 2012 von 3,5 % auf 5,0 %. Seit über 14 Jahren ist der Satz unverändert – zusammen mit Baden-Württemberg gehört das Land damit zu den verlässlichsten bei der Grunderwerbsteuer.
Auch im Nachbarschaftsvergleich steht Rheinland-Pfalz gut da: Das Saarland und Nordrhein-Westfalen verlangen 6,5 %, Hessen 6,0 % – nur Baden-Württemberg liegt mit ebenfalls 5,0 % gleichauf. Beim Beispielpreis von 330.000 € bleibt die Grunderwerbsteuer mit 16.500 € vergleichsweise moderat.
Das Preisgefälle im Land ist deutlich: Die Rheinschiene um Mainz, die Region Trier und die bekannten Weinlagen sind spürbar teurer als Eifel, Hunsrück oder Westerwald, wo Häuser und Grundstücke oft weit unter dem Bundesschnitt kosten.
Häufige Fragen zu Kaufnebenkosten in Rheinland-Pfalz
- Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Rheinland-Pfalz?
- In Rheinland-Pfalz beträgt die Grunderwerbsteuer 5 % des Kaufpreises (gültig seit 2012). Bei einem Kaufpreis von 330.000 € sind das 16.500 € Grunderwerbsteuer.
- Was kosten Notar und Grundbuch in Rheinland-Pfalz?
- Notar- und Grundbuchkosten richten sich nach dem GNotKG und sind bundesweit gleich geregelt; sie hängen von Kaufpreis und Darlehen ab. Beispiel für Rheinland-Pfalz: Bei 330.000 € Kaufpreis und 264.000 € Darlehen rund 4.790 € – etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises. Auf die Notarkosten kommen 19 % Umsatzsteuer, die Grundbuchgebühren sind umsatzsteuerfrei.
- Wer zahlt die Maklerprovision in Rheinland-Pfalz?
- Beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern wird die Maklerprovision seit dem Bestellerprinzip (§ 656c BGB) in der Regel hälftig geteilt. Der Käuferanteil beträgt in Rheinland-Pfalz marktüblich 3,57 % inkl. MwSt. Bei 330.000 € sind das 11.781 €.
- Wie hoch sind die gesamten Kaufnebenkosten in Rheinland-Pfalz?
- Bei einem Kaufpreis von 330.000 € mit Finanzierung und Makler liegen die Kaufnebenkosten in Rheinland-Pfalz bei rund 33.071 € – etwa 10 % des Kaufpreises. Ohne Makler entsprechend weniger.
- Kann ich die Kaufnebenkosten in Rheinland-Pfalz mitfinanzieren?
- Die meisten Banken finanzieren die Kaufnebenkosten nicht mit – sie sollten aus Eigenkapital getragen werden. Als Faustregel sollte das Eigenkapital mindestens die Kaufnebenkosten abdecken.
- Wann wurde die Grunderwerbsteuer in Rheinland-Pfalz zuletzt erhöht?
- Zum 1. März 2012, von 3,5 % auf 5,0 %. Es war die bislang einzige Erhöhung – seitdem ist der Satz stabil.
- Ist Rheinland-Pfalz günstiger als seine Nachbarländer?
- Größtenteils ja: Saarland und NRW verlangen 6,5 %, Hessen 6,0 %. Nur Baden-Württemberg liegt mit 5,0 % gleichauf.
Andere Bundesländer
Anzeige