Kaufnebenkosten-Rechner › Brandenburg
Grunderwerbsteuer und Kaufnebenkosten in Brandenburg
In Brandenburg beträgt die Grunderwerbsteuer 6,5 % des Kaufpreises (gültig seit 2015). Bei einem Kaufpreis von 350.000 € sind das 22.750 € allein an Grunderwerbsteuer – dazu kommen Notar & Grundbuch und ggf. die Maklerprovision. Brandenburg verlangt zusammen mit Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Schleswig-Holstein den bundesweiten Höchstsatz.
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⚠ Alle Angaben sind unverbindliche Näherungswerte (Stand 2026) und ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Notar- und Grundbuchkosten hängen vom Einzelfall ab.
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Kaufnebenkosten in Brandenburg im Detail
Beim Immobilienkauf in Brandenburg kommen zum Kaufpreis die Kaufnebenkosten hinzu. Größter Posten ist die Grunderwerbsteuer von 6,5 % (gültig seit 2015). Dazu kommen die Notar- und Grundbuchkosten nach GNotKG (etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises) sowie – bei Maklereinsatz – die Maklerprovision mit einem Käuferanteil von rund 3,57 %. Der Rechner oben ist bereits auf Brandenburg eingestellt.
Grunderwerbsteuer in Brandenburg: Entwicklung und Besonderheiten
Brandenburg hat die Grunderwerbsteuer zweimal kräftig angehoben: zum 1. Januar 2011 von 3,5 % auf 5,0 % und zum 1. Juli 2015 auf den heutigen Höchstsatz von 6,5 %. Seitdem gehört das Land zur teuersten Gruppe der Bundesländer.
Besonders spürbar ist das im Berliner Umland: In Potsdam und den Speckgürtel-Gemeinden sind die Kaufpreise in den letzten Jahren stark gestiegen. Bei einem Kaufpreis von 350.000 € fallen allein 22.750 € Grunderwerbsteuer an. In den ländlichen Regionen wie der Prignitz oder Teilen der Lausitz sind die Kaufpreise – und damit die absoluten Nebenkosten – deutlich niedriger.
Im direkten Vergleich mit Berlin (6,0 %) zahlt man in Brandenburg einen halben Prozentpunkt mehr: Beim Beispielpreis von 350.000 € macht das 1.750 € Unterschied aus.
Häufige Fragen zu Kaufnebenkosten in Brandenburg
- Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Brandenburg?
- In Brandenburg beträgt die Grunderwerbsteuer 6,5 % des Kaufpreises (gültig seit 2015). Bei einem Kaufpreis von 350.000 € sind das 22.750 € Grunderwerbsteuer.
- Was kosten Notar und Grundbuch in Brandenburg?
- Notar- und Grundbuchkosten richten sich nach dem GNotKG und sind bundesweit gleich geregelt; sie hängen von Kaufpreis und Darlehen ab. Beispiel für Brandenburg: Bei 350.000 € Kaufpreis und 280.000 € Darlehen rund 4.790 € – etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises. Auf die Notarkosten kommen 19 % Umsatzsteuer, die Grundbuchgebühren sind umsatzsteuerfrei.
- Wer zahlt die Maklerprovision in Brandenburg?
- Beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern wird die Maklerprovision seit dem Bestellerprinzip (§ 656c BGB) in der Regel hälftig geteilt. Der Käuferanteil beträgt in Brandenburg marktüblich 3,57 % inkl. MwSt. Bei 350.000 € sind das 12.495 €.
- Wie hoch sind die gesamten Kaufnebenkosten in Brandenburg?
- Bei einem Kaufpreis von 350.000 € mit Finanzierung und Makler liegen die Kaufnebenkosten in Brandenburg bei rund 40.035 € – etwa 11,4 % des Kaufpreises. Ohne Makler entsprechend weniger.
- Kann ich die Kaufnebenkosten in Brandenburg mitfinanzieren?
- Die meisten Banken finanzieren die Kaufnebenkosten nicht mit – sie sollten aus Eigenkapital getragen werden. Als Faustregel sollte das Eigenkapital mindestens die Kaufnebenkosten abdecken.
- Wann hat Brandenburg zuletzt die Grunderwerbsteuer erhöht?
- Zum 1. Juli 2015, von 5,0 % auf 6,5 %. Davor hatte das Land bereits 2011 von 3,5 % auf 5,0 % erhöht.
- Zahlt man in Brandenburg mehr Grunderwerbsteuer als in Berlin?
- Ja. Brandenburg verlangt 6,5 %, Berlin 6,0 %. Bei einem Kaufpreis von 350.000 € sind das 1.750 € Unterschied zugunsten Berlins.
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