Kaufnebenkosten-Rechner › Thüringen
Grunderwerbsteuer und Kaufnebenkosten in Thüringen
In Thüringen beträgt die Grunderwerbsteuer 5 % des Kaufpreises (gültig seit 2024). Bei einem Kaufpreis von 240.000 € sind das 12.000 € allein an Grunderwerbsteuer – dazu kommen Notar & Grundbuch und ggf. die Maklerprovision. Thüringen ist bislang das einzige Bundesland, das seine Grunderwerbsteuer wieder gesenkt hat.
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⚠ Alle Angaben sind unverbindliche Näherungswerte (Stand 2026) und ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Notar- und Grundbuchkosten hängen vom Einzelfall ab.
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Kaufnebenkosten in Thüringen im Detail
Beim Immobilienkauf in Thüringen kommen zum Kaufpreis die Kaufnebenkosten hinzu. Größter Posten ist die Grunderwerbsteuer von 5 % (gültig seit 2024). Dazu kommen die Notar- und Grundbuchkosten nach GNotKG (etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises) sowie – bei Maklereinsatz – die Maklerprovision mit einem Käuferanteil von rund 3,57 %. Der Rechner oben ist bereits auf Thüringen eingestellt.
Grunderwerbsteuer in Thüringen: Entwicklung und Besonderheiten
Thüringens Steuersatz beschreibt eine ungewöhnliche Kurve: 2011 stieg er von 3,5 % auf 5,0 %, 2017 weiter auf 6,5 % – und zum 1. Januar 2024 senkte das Land als erstes und bislang einziges Bundesland wieder, zurück auf 5,0 %.
Die Senkung entlastet spürbar: Beim Beispielpreis von 240.000 € sind es 3.600 € weniger Grunderwerbsteuer als zum alten Satz von 6,5 %. Maßgeblich ist das Datum des notariellen Kaufvertrags – Verträge ab dem 1. Januar 2024 profitieren vom neuen Satz.
Das Preisniveau ist moderat: Erfurt, Jena und Weimar liegen über dem Landesschnitt, während weite Teile des ländlichen Raums zu den günstigsten Wohnlagen Deutschlands gehören. Zusammen mit dem gesenkten Satz bleiben die absoluten Kaufnebenkosten in Thüringen vergleichsweise niedrig.
Häufige Fragen zu Kaufnebenkosten in Thüringen
- Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Thüringen?
- In Thüringen beträgt die Grunderwerbsteuer 5 % des Kaufpreises (gültig seit 2024). Bei einem Kaufpreis von 240.000 € sind das 12.000 € Grunderwerbsteuer.
- Was kosten Notar und Grundbuch in Thüringen?
- Notar- und Grundbuchkosten richten sich nach dem GNotKG und sind bundesweit gleich geregelt; sie hängen von Kaufpreis und Darlehen ab. Beispiel für Thüringen: Bei 240.000 € Kaufpreis und 192.000 € Darlehen rund 3.701 € – etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises. Auf die Notarkosten kommen 19 % Umsatzsteuer, die Grundbuchgebühren sind umsatzsteuerfrei.
- Wer zahlt die Maklerprovision in Thüringen?
- Beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern wird die Maklerprovision seit dem Bestellerprinzip (§ 656c BGB) in der Regel hälftig geteilt. Der Käuferanteil beträgt in Thüringen marktüblich 3,57 % inkl. MwSt. Bei 240.000 € sind das 8.568 €.
- Wie hoch sind die gesamten Kaufnebenkosten in Thüringen?
- Bei einem Kaufpreis von 240.000 € mit Finanzierung und Makler liegen die Kaufnebenkosten in Thüringen bei rund 24.269 € – etwa 10,1 % des Kaufpreises. Ohne Makler entsprechend weniger.
- Hat Thüringen die Grunderwerbsteuer gesenkt?
- Ja. Thüringen hat den Grunderwerbsteuersatz zum 1. Januar 2024 von 6,5 % auf 5,0 % gesenkt und gehört damit nicht mehr zu den teuersten Bundesländern.
- Wie viel spart die Thüringer Steuersenkung konkret?
- 1,5 Prozentpunkte: Bei einem Kaufpreis von 240.000 € sind das 3.600 € weniger als zum alten Satz von 6,5 %. Es zählt das Datum des notariellen Kaufvertrags (ab 1. Januar 2024).
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