Kaufnebenkosten-Rechner › Bremen
Grunderwerbsteuer und Kaufnebenkosten in Bremen
In Bremen beträgt die Grunderwerbsteuer 5,5 % des Kaufpreises (gültig seit 2025). Bei einem Kaufpreis von 320.000 € sind das 17.600 € allein an Grunderwerbsteuer – dazu kommen Notar & Grundbuch und ggf. die Maklerprovision. Mit der Anhebung zum 1. Juli 2025 liegt Bremen nun gleichauf mit Hamburg und Sachsen im oberen Mittelfeld.
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⚠ Alle Angaben sind unverbindliche Näherungswerte (Stand 2026) und ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Notar- und Grundbuchkosten hängen vom Einzelfall ab.
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Kaufnebenkosten in Bremen im Detail
Beim Immobilienkauf in Bremen kommen zum Kaufpreis die Kaufnebenkosten hinzu. Größter Posten ist die Grunderwerbsteuer von 5,5 % (gültig seit 2025). Dazu kommen die Notar- und Grundbuchkosten nach GNotKG (etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises) sowie – bei Maklereinsatz – die Maklerprovision mit einem Käuferanteil von rund 2,975 %. Der Rechner oben ist bereits auf Bremen eingestellt.
Grunderwerbsteuer in Bremen: Entwicklung und Besonderheiten
Bremen hat die bundesweit jüngste Erhöhung der Grunderwerbsteuer vollzogen: Zum 1. Juli 2025 stieg der Satz von 5,0 % auf 5,5 %. Davor hatte das Land bereits 2011 (auf 4,5 %) und 2014 (auf 5,0 %) erhöht. Maßgeblich ist immer das Datum des notariellen Kaufvertrags – für Verträge vor dem 1. Juli 2025 galten noch 5,0 %.
Als Zwei-Städte-Staat vereint das Land zwei sehr unterschiedliche Märkte: In der Stadt Bremen liegen die Kaufpreise spürbar über denen in Bremerhaven. Insgesamt ist das Preisniveau im Ländervergleich moderat, sodass die absoluten Nebenkosten überschaubar bleiben – bei 320.000 € Kaufpreis fallen 17.600 € Grunderwerbsteuer an.
Bei der Maklerprovision ist Bremen traditionell günstiger als die meisten Flächenländer: Marktüblich ist ein Käuferanteil von 2,975 % inklusive Mehrwertsteuer statt der andernorts verbreiteten 3,57 %.
Häufige Fragen zu Kaufnebenkosten in Bremen
- Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Bremen?
- In Bremen beträgt die Grunderwerbsteuer 5,5 % des Kaufpreises (gültig seit 2025). Bei einem Kaufpreis von 320.000 € sind das 17.600 € Grunderwerbsteuer.
- Was kosten Notar und Grundbuch in Bremen?
- Notar- und Grundbuchkosten richten sich nach dem GNotKG und sind bundesweit gleich geregelt; sie hängen von Kaufpreis und Darlehen ab. Beispiel für Bremen: Bei 320.000 € Kaufpreis und 256.000 € Darlehen rund 4.427 € – etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises. Auf die Notarkosten kommen 19 % Umsatzsteuer, die Grundbuchgebühren sind umsatzsteuerfrei.
- Wer zahlt die Maklerprovision in Bremen?
- Beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern wird die Maklerprovision seit dem Bestellerprinzip (§ 656c BGB) in der Regel hälftig geteilt. Der Käuferanteil beträgt in Bremen marktüblich 2,975 % inkl. MwSt. Bei 320.000 € sind das 9.520 €.
- Wie hoch sind die gesamten Kaufnebenkosten in Bremen?
- Bei einem Kaufpreis von 320.000 € mit Finanzierung und Makler liegen die Kaufnebenkosten in Bremen bei rund 31.547 € – etwa 9,9 % des Kaufpreises. Ohne Makler entsprechend weniger.
- Kann ich die Kaufnebenkosten in Bremen mitfinanzieren?
- Die meisten Banken finanzieren die Kaufnebenkosten nicht mit – sie sollten aus Eigenkapital getragen werden. Als Faustregel sollte das Eigenkapital mindestens die Kaufnebenkosten abdecken.
- Wann hat Bremen zuletzt die Grunderwerbsteuer erhöht?
- Zum 1. Juli 2025, von 5,0 % auf 5,5 % – die jüngste Erhöhung bundesweit. Entscheidend ist das Datum des notariellen Kaufvertrags.
- Gilt der Satz von 5,5 % auch in Bremerhaven?
- Ja. Bremerhaven gehört zum Land Bremen, der Grunderwerbsteuersatz von 5,5 % gilt in beiden Städten gleichermaßen.
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