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Über uns

Wer hinter flurcheck.de steht – und warum es die Seite gibt

Die Idee hinter flurcheck.de

Flurstücksnummer, Gemarkung, Bodenrichtwert – diese Daten sind in Deutschland amtlich erfasst und größtenteils öffentlich. Trotzdem sind sie erstaunlich schwer zu finden: Jedes der 16 Bundesländer betreibt ein eigenes Geoportal mit eigener Bedienung, eigenen Fachbegriffen und oft sperriger Kartentechnik. Wer nur wissen will, welche Flurstücksnummer das eigene Grundstück hat oder was der Boden in einer bestimmten Lage wert ist, verliert sich schnell in Behördenportalen.

flurcheck.de bündelt diese amtlichen Geodaten an einem Ort: Karte öffnen, Grundstück anklicken – und du siehst Flurstücksnummer, Gemarkung, Fläche und Bodenrichtwert. Dazu kommen über 20 weitere Standort-Informationen, vom Hochwasserrisiko über das Radon-Potenzial bis zum Solarpotenzial des Dachs. Kostenlos, ohne Anmeldung und ohne versteckte Kosten.

Wer steht dahinter?

flurcheck.de ist ein unabhängiges Projekt von Henning. Ich entwickle und betreibe die Seite selbst – von der Anbindung der amtlichen Geodatendienste über die Karte bis zu den Ratgeber-Texten. Die Server stehen in Deutschland (Nürnberg).

Hinter flurcheck.de steht kein Verlag und kein Immobilienkonzern, sondern die Überzeugung, dass öffentliche Geodaten auch praktisch nutzbar sein sollten. Aus derselben Werkstatt stammen weitere Geodaten-Tools, etwa wie-hoch-bin-ich.de (Höhenmessung) und groundcheck.eu (Bodenwerte in Europa). Die Erfahrung aus diesen Projekten fließt direkt in flurcheck.de ein.

Wie flurcheck.de arbeitet

Das Herzstück ist eine eigene Geodaten-Infrastruktur: Die Flurstücksgeometrien und Sachdaten des Liegenschaftskatasters (ALKIS) werden aus den offenen Datenbeständen der Landesvermessungsbehörden in eine eigene Geodatenbank übernommen und dort für die schnelle Kartenabfrage aufbereitet. Weitere Ebenen – etwa Bodenrichtwerte, Hochwasserzonen oder Bebauungspläne – kommen über die amtlichen Schnittstellen der Länder (WFS- und OGC-Dienste) direkt von der Quelle.

Dabei gilt ein einfacher Grundsatz: flurcheck.de reicht amtliche Werte durch, statt eigene Schätzungen zu erfinden. Jede Daten-Karte nennt ihre Quelle direkt am Ergebnis. Wo ein Wert nur eine Näherung sein kann – zum Beispiel bei Messwerten, die für das Stadtzentrum statt für das einzelne Grundstück gelten –, steht das ausdrücklich dabei. Und wo ein Bundesland Daten nicht freigibt, zeigen wir das offen an, statt Lücken mit geratenen Zahlen zu füllen.

Unsere Datenquellen

flurcheck.de erfindet keine Daten, sondern zeigt amtliche und offene Quellen transparent an – mit Quellenangabe direkt am Ergebnis:

  • Flurstücke (ALKIS): Liegenschaftskataster der Landesvermessungsbehörden (GeoBasis-DE, Datenlizenz Deutschland 2.0)
  • Bodenrichtwerte: BORIS-D bzw. die Gutachterausschüsse der Bundesländer
  • Hochwasser & Umwelt: Daten der Landesumweltämter und der EU (Umgebungslärm, Schutzgebiete)
  • Radon-Potenzial: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
  • Boden & Geologie: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
  • Klima & Wetter: Deutscher Wetterdienst (DWD)
  • Solarpotenzial: PVGIS (Europäische Kommission) und Copernicus-Daten
  • Statistik: Zensus 2022 der Statistischen Ämter
  • Kartengrundlage: OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL)

Wie aktuell sind die Daten?

So aktuell wie ihre amtlichen Quellen. Die ALKIS-Bestände werden von den Ländern laufend fortgeführt und von uns regelmäßig übernommen. Bodenrichtwerte ermitteln die Gutachterausschüsse turnusmäßig – je nach Bundesland meist alle ein bis zwei Jahre – zu festen Stichtagen; angezeigt wird immer der zuletzt veröffentlichte amtliche Wert. Umwelt- und Risikodaten (etwa Hochwasserzonen oder Radon-Potenzial) folgen dem Veröffentlichungsrhythmus der jeweiligen Fachbehörde. Das Datum bzw. den Stand nennt die jeweilige Daten-Karte am Ergebnis.

Grenzen: Was flurcheck.de nicht kann

flurcheck.de ist keine Behörde. Für rechtsverbindliche Auskünfte (z. B. amtliche Flurkarten, Grundbuchauszüge oder Bodenrichtwert-Bescheinigungen) sind weiterhin Katasteramt, Grundbuchamt und Gutachterausschuss zuständig. Unsere Ratgeber erklären dir, wie du an amtliche Auskünfte kommst.

Eine Einschränkung betrifft Bayern: Als einziges Bundesland stellt Bayern die ALKIS-Sachdaten nicht als offene Daten bereit. Auf bayerischen Seiten zeigt flurcheck.de deshalb die Flurstücksgrenzen als Karten-Overlay und verweist für Details auf den amtlichen BayernAtlas – ehrlicher finden wir das besser als so zu tun, als gäbe es die Daten. Auch Bodenrichtwerte laufen in Baden-Württemberg, Bayern und dem Saarland nicht über die bundesweite BORIS-Schnittstelle; hier verlinken wir direkt auf die zuständigen Landesportale.

Wie sich flurcheck.de finanziert

Die Nutzung ist vollständig kostenlos. Um Server- und Datenkosten zu decken, blenden wir auf einigen Seiten Werbung ein und arbeiten teilweise mit Partner-Verweisen. Werbung ist als „Anzeige" gekennzeichnet und hat keinen Einfluss auf die angezeigten amtlichen Daten.

Genauso wichtig ist, was wir nicht tun: Wir verkaufen keine Nutzerdaten, es gibt keine Bezahlschranke vor amtlichen Informationen, und die Karten-Startseite bleibt bewusst werbefrei. Schriften und Kartenkacheln liefern wir von eigenen Servern aus, statt sie von Drittanbietern nachzuladen – Details dazu stehen in der Datenschutzerklärung.

Fragen oder Feedback?

Du hast einen Fehler entdeckt, vermisst eine Datenquelle oder hast eine Frage? Schreib uns – alle Kontaktwege findest du auf der Kontakt-Seite.

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